Die Sache mit der Kriminalität und der Sicherheit

  • 10. Februar 2016, 09:37

Egal welchen Leserbrief man liest, welches Facebookposting man angezeigt bekommt, welche Politikdiskussion im Fernsehen man verfolgt. Sicherheit. Sicherheit. Sicherheit wird gefordert. Die Kriminalität würde so stark zunehmen, man traue sich kaum mehr aus dem Haus, hört man Tag für Tag. Besonders interessant ist der Zusammenhang mit Flüchtlingen im Ort.

Denn sehr oft fürchten sich vor allem Menschen vor Flüchtlingen, in dessen Orten es gar keine Flüchtlinge gibt! Bestes Beispiel die umlängst von den Grünen wegen Hetze angezeigter Frau Barones. Sie hatte auf Facebook gepostet „Tja. Wie weit macht man die Tür auf wenn ein Flüchtling anklopft?? Na maximal 9mm und das nur eine Armlänge!!“. Frau Barones wohnt in Großhartmannsdorf, einem 353-Seelenort in der Oststeiermark. Die Gemeinde Großsteinbach, zu der ihr Ortsteil gehört, hat sage und schreibe 0 Flüchtlinge beherbergt.

Interessanterweise funktioniert das Zusammenleben zwischen Flüchtlingen und den Einheimischen in den meisten Orten sehr gut. Zumindest dort, wo eine gute und aktive Kommunikation zwischen den beiden Seiten stattfindet. Wir dürfen uns nicht blenden lassen, von Populisten die uns einreden Flüchtlinge wären die Täter. Flüchtlinge sind Opfer, das merkt man schnell, wenn man mit Ihnen spricht. Von den meisten geht keine Gefahr aus.

Dass unter den vielen Millionen Flüchtlingen ein gewisser Prozentsatz dabei ist, der lügt, der gewalttätig ist und der sich nicht anpassen will, ist statistisch belegbar. Es war vorhersehbar, welche Herausforderungen auf uns zukommen. Nur hat die Politik keine Maßnahmen im Vorhinein getroffen. Jetzt fallen alle aus den Wolken weil unter den Flüchtlingen auch schwarze Schafe dabei sind. Ja hallo? Natürlich kommen da nicht nur gutwillige Menschen. Der Mensch ist nun ein Mal so veranlagt, wie er veranlagt ist.

Die Gefahr geht also großteils von der Politik aus. Nicht die Flüchtlinge zerstören unsere Freiheit, es ist die Flüchtlingspolitik. Mit der heiß diskutierten Obergrenze zündet Frau Innenminsterin Mikl-Leitner die nächste Stufe der Eskalation. Statt zu entschärfen wird geschärft. Denn wenn an der Grenze tausende Menschen mehrere Jahre lang zusammengepfercht auf engstem Raum auf ihren Asylbescheid warten müssen, ist das ein gefundenes Fressen für IS-Rekrutierer.

Wir züchten uns den Terror sozusagen im eigenen Land. Unter dem Vorwand der Sicherheit. Denken Sie darüber nach.

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