Die Folgen in einer Gesellschaft, die den Glauben an die Freiheit verloren hat.

  • 12. Februar 2016, 10:34

Nachdem wir nun den Terror im eigenen Land züchten (mehr dazu in meinem letzten Beitrag) können wir niemandem mehr trauen. Plötzlich ist jeder Mensch verdächtig. Die vermeintliche Lösung? Überwachung. Am besten wäre es jeden öffentlichen Platz bis in die letzte Ecke zu durchleuchten. Kameras auf den Hauptplatz und das Problem ist gelöst. So die einhellige Meinung.

Irrtum. Keine Kamera auf der Welt kann jemandem davor schützen ausgeraubt, vergewaltigt oder erschossen zu werden. Keine. Wer jetzt daherkommt und meint, dass man so aber immerhin rückverfolgen könne wer die Tat begangen hat, auch der irrt und ist naiv. Die Vermummung im öffentlichen Raum wird durch die strenge Überwachung zunehmen, es sei denn es erfolgt eine gesetzliche Anordnung, dass das Gesicht immer klar erkenntlich sein muss. Und schon befinden wir uns im Überwachungsstaat.

Wenn Sie Ihre Kapuze im Winter zu sehr ins Gesicht hängen lassen oder sich mit einem Schal bis zur Nase, um sich vor dem eisigen Wind zu schützen, stehen Sie schon auf der Liste. Jede Mimik, jede Gestik wird von Programmen analysiert. Spezielle Algorithmen errechnen aus Ihren Bewegungen, ob Sie als gefährlich einzustufen sind oder nicht. Ein falscher Handgriff und Sie stehen unter Terrorverdacht. Unsere Freiheit, uns zu kleiden wie wir wollen, uns zu bewegen wie wir wollen, wird der vermeintlichen Sicherheit geopfert. Jeder hat sich gleich zu verhalten. Ist das noch ein erfülltes, freies Leben?

Haben Sie schon ein Mal die Kameras gezählt, die es bis jetzt im öffentlichen Raum gibt? Öffnen Sie beim nächsten Spaziergang durch die Stadt oder dem Weg zur Arbeit bewusst die Augen. Lassen Sie ihr Smartphone in der Hosentasche und zählen Sie die Kameras. Sie werden verwundert sein, wie weit vorangeschritten die Überwachung bereits ist. Sagen Sie STOPP. Die Einzig richtige Antwort auf Terror und Kriminalität ist mehr Freiheit! Kämpfen Sie mit mir gemeinsam und schreiben Sie mir, wie viele Kameras Sie gezählt haben: cdreyer@dieeisbrecher.com

Spürst du die Veränderung? #UnternehmenKämpfenJetzt für ihre Kunden. die-eisbrecher sagt dir wie.